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>>> Ein riesengroßes Dankeschön!

>>> Keep the Formula Student Spirit!

Liebe Freunde und Unterstützer des GreenTeams,

am 24. Mai schien unser großer Traum, die erfolgreiche Teilnahme an der Formula Student Germany, vorbei zu sein. Unser erstes Fahrzeug, der E0711-5, brannte an diesem Tag vollständig aus.

Bereits am Tag nach dem Unglück war klar, dass wir weitermachen. Dank der großartigen Unterstützung von anderen Teams und unseren Sponsoren ging der Neuaufbau des Autos schnell voran. Das Team wollte sich vom Unglück nicht unterkriegen lassen. Nach nur 17 Tagen stand das neue Monocoque fertig in der Werkstatt. Und vorige Woche, nur knapp einen Monat nach dem Brand, fuhr das neue Auto zum ersten Mal. An dieser Stelle möchten wir ein großes Dankeschön sagen an alle, die vorbeigekommen sind, etwas geschickt haben oder uns in sonstiger Weise unterstützt haben. Für die Motivation und Moral des Teams war das eine unbezahlbare Hilfe. Die Universität Stuttgart hat, um ein Beispiel zu nennen, große Flexibilität bewiesen und ihre jährliche Wettbewerbsunterstützung bereits überwiesen. Dank der unglaublichen Unterstützung der letzten Wochen können wir an den anstehenden Wettbewerben in Hockenheim, Österreich und Spanien wie geplant teilnehmen.

Wir freuen uns darauf, die anderen Teams und unsere Sponsoren in Hockenheim zu treffen. Wir hoffen, dass der neue E0711-5 sich dort wie erhofft gegen die starke Konkurrenz durchsetzen wird.

Die mögliche Ursache des Brandes

Für unsere Sponsoren und alle anderen FSE-Teams ist es wichtig zu erfahren, was den Brand ausgelöst haben könnte. In zahlreichen Gesprächen mit Experten und Alumni haben wir alle möglichen Ursachen geprüft. Wir haben sämtliche Parameter auf ihre Einwirkung auf den Akkumulator untersucht und den Ablauf des Unglücks rekonstruiert.

Am Unfalltag luden wir den Akku nach einer ersten Testfahrt. Nach dem Ladevorgang wurde das HV-Netzteil abgesteckt. Bei der anschließenden Kontrolle des Akkus fanden wir keine ungewöhnlichen Fehler. Nach ca. fünf Minuten hat uns eine Stichflamme aus den Steckerdurchführungen und den Lüftungslöchern überrascht. Wir begannen sofort mit den Löscharbeiten, wobei uns zwei CO2-Löscher und vier Klasse D Löscher zur Verfügung standen. Leider waren alle Löschversuche vergeblich. Nachdem die Feuerlöscher aufgebraucht waren und etwa drei Minuten nach der ersten Stichflamme mussten wir uns auf Grund der großen Rauchentwicklung in Sicherheit bringen. Kurz darauf waren auch schon mehrere Einsatzwägen der Feuerwehr vor Ort und haben den Brand bekämpft. Eine weitere halbe Stunde musste der Akku von Einsatzkräften gekühlt werden. Wir wurden schon sehr schnell von Notärzten untersucht woraufhin keine Verletzungen oder Vergiftungen festgestellt wurden.

Nach dem Unfall haben wir mit unseren Almuni und mit Experten besprochen, was das Feuer ausgelöst haben könnten. Nach der umfassenden Rekonstruktion aller Möglichkeiten müssen wir leider davon ausgehen, dass eine vorgeschädigte Zelle verbaut wurde. Genau können wir den Grund nicht rekonstruieren, da alle Zellen aufgrund der enormen Hitzeentwicklung miteinander verschmolzen sind und alle im Auto platzierten Datenlogger zerstört wurden.

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